Haarausfall bei Mann und Frau

Eines der größten kosmetischen Probleme ist Haarausfall. Das Haar hatte schon immer mehr als eine Wärme- und Schutzfunktion – Kräftiges volles und gesundes Haar gilt seit jeher auch als ein echtes Statussymbol. Dichtes, volles Haar macht Menschen attraktiv und lässt sie jung erscheinen. Umgekehrt gelten lichte Stellen und Geheimratsecken als wenig unattraktiv. Zum Glück stehen die betroffenen Menschen nicht alleine da: Aktuelle Studien zeigen, dass ein Drittel aller Frauen und gar die Hälfte aller Männer von Haarausfall betroffen sind.

Haarausfall ist meistens nur eine Frage der Zeit

Der Zyklus, den ein Haar durchläuft, dauert zwei bis sechs Jahre. Er besteht aus drei Phasen:

  1. Wachstumsphase
  2. Übergangsphase
  3. Ruhephase

Erst am Ende der drei Phasen fällt das Haar auf natürlichem Wege aus.

Wie verteilen sich bei Haarausfall die Haare auf die einzelnen Phasen?

85% der Kopfhaare befinden sich gerade in der Wachstumsphase, 1% befindet sich in der Übergangsphase und 14% befinden sich in der letzten Phase, der Ruhephase. Ein Mensch, der nicht unter krankheitsbedingtem Ausfall der Haare leidet, verliert etwa 80 Haare am Tag, ein neues Haar erscheint und der Haarzyklus beginnt von neuem. Auf diese Weise bleibt eine Haardichte von 80.000 bis 150.000 Haaren erhalten. Ist der Haarzyklus gestört, wachsen nicht genügend Haare nach, die Folge sind lichte beziehungsweise dauerhaft kahle Stellen am Kopf.

Haarausfall in der Medizin

Mittlerweile gibt es zahlreiche Möglichkeiten Haarausfall zu bekämpfen. Es gibt viele Kosmetik-Hersteller und Hersteller von medizinischen Produkten, die darauf schwören die ultimative Formel gefunden zu haben, um den Haarausfall endgültig zu stoppen. Aus unserer Sicht steckt in jedem Produkt immer ein bisschen Wahrheit, doch in keinem wirklich die ultimative und allesrettende Lösung. Der Ausfall der Haare kann abgebremst werden und eingedämmt mit den richtigen Mitteln, jedoch bleibt es ein erbbedingtes Problem. Um jedoch radikal wieder volles Haar zu bekommen, hilft in diesem Fall auch nur eine radikale Maßnahme – nämlich die Haartransplantation. Selbst hier gibt es Studien, die belegen, dass durch schlechte Pflege der Implantate ein erneuter 100%-iger Verlust erfolgen kann. Für nähere Informationen schlagen wir Ihnen vor Ihren Dermatologen aufzusuchen und sich ärztlich beraten zu lassen.